Über Uns

Wer hinter der ausstellung steht

Myriam Bayer

 

 

Geboren 1981, arbeitet heute in Heidelberg als psychologische Psychotherapeutin (Approbation in Verhaltenstherapie) und als Yogalehrerin. Darüber hinaus ist sie an der spirituellen Hochschule Naone als Referentin tätig.
Im Studium setzte sie sich zunächst intensiv mit den wissenschaftlichen Ansätzen der Psychologie sowie mit unterschiedlichen therapeutischen Richtungen auseinander. Als sie am Ende des Studiums mit Yoga in Berührung kam, war sie schnell fasziniert von den neuen Sichtweisen und Erlebensräumen, die sich ihr dabei eröffneten. Ein Menschenbild, dass die seelisch-geistige Entwicklung mit einbezieht, erschien ihr geeignet, um darauf die therapeutische Arbeit aufzubauen. Dabei waren für sie die differenzierten Beschreibungen von Heinz Grill und Rudolf Steiner wegweisend. Sie befasste sich darüber hinaus mit unterschiedlichen Yoga-Stilen und verbrachte unter anderem mehrere Wochen im Sivananda-Ashram in Buenos Aires. Gleichzeitig lernte sie den künstlerischen Umgang mit der Yogaübung, den sie durch den von Heinz Grill begründeten Neuen Yogawillen kennenlernte, immer mehr zu schätzen. Durch ihn lernte sie die Yogaübung als Sinnbilder für seelisch-geistige Zusammenhänge zu verstehen. Die lebendige Auseinandersetzung mit den Übungen nach ihrem Bedeutungsgehalt und Übertrag ins Leben stellt heute den Ausgangspunkt ihrer Kurse und Workshops dar.
Die ästhetischen Elemente hängen für sie unmittelbar mit der gesundheitsfördernden Wirkung der Übungspraxis zusammen. Nach dem Studium der Schriften von Hegel versteht sie Ästhetik als Ausdrucksgebung. Der/die Praktizierende lernt innerhalb der Übung eine universale, weisheitsvolle Idee in einen konkreten Ausdruck zu führen und kann dies mit der Zeit in die anderen Bereiche des Lebens übertragen. Das Erleben der eigenen aktiven Gestaltungsmöglichkeiten sieht sie als einen Schlüssel für die Gesundheit. Die Entfaltung des schöpferischen Potentials des einzelnen Menschen steht für sie daher auch in der therapeutischen Arbeit in der Mitte.
Aktuell beschäftigt sie sich insbesondere mit den therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten

Heinz Grill

 

 

Der Ideengeber der Ausstellung Heinz Grill wurde 1960 in Süddeutschland geboren. Bereits in der frühen Jugend zog es ihn mit seinem freiheitlichen Geist und seiner Verbundenheit zur Natur zum Felsklettern. Neben der Erschließung zahlreicher neuer Routen im Sarcatal und den Dolomiten, entwickelte er einen eigenen Kletterstil. Dieser ist geprägt von rhythmischen, harmonischen und empfindungsvollen Bewegungen, die aus der Beziehungsaufnahme zum Fels resultieren.

Darüber hinaus begründete er bereits in jungen Jahren eine Naturheilpraxis und ist bis heute als Buchautor und Heilpraktiker tätig.
Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit verschiedenen Yogastilen und Atemschulen begründete Heinz Grill schließlich den „neuen Yogawillen“, der auch als „die Seelendimension des Yoga“ bekannt wurde. Es handelt sich hierbei nicht um eine neue Stilform, sondern um eine neue Art des Umgehens mit der Übung. Nicht der eigene Nutzwert steht im Vordergrund, sondern die Möglichkeit, anhand der Yogaübung einer seelisch-geistigen Idee einen konkreten Ausdruck zu geben. Es ist eine künstlerische Haltung, die der Übende entwickeln und
schließlich auch auf andere Lebensbereiche übertragen kann.

In seiner Tätigkeit als spiritueller Lehrer zeigt Heinz Grill konkrete Wege auf, wie der einzelne das eigene Bewusstsein darin schult, universale Weisheiten zu ergründen bis sie zu einer Empfindung heranreifen und schließlich authentisch in verschiedenen Situationen und Handlungen des Lebens ausgedrückt werden können. Spiritualität ist damit nichts Weltenfernes und auch nicht an die Zugehörigkeit einer Konfession gebunden. Sie zeigt sich vielmehr im Veredeln des Alltäglichen sowie der gegebenen Umstände.

Aktuell lebt Heinz Grill in Norditalien und ist unter anderem an der von ihm gegründeten spirituellen Hochschule Naone tätig. Neben seiner Fähigkeit die aus dem Geistigen geschöpften Inhalte sehr anschaulich und praxisnah zu vermitteln, ist er selbst ein authentisches Beispiel für den schöpferischen Menschen, der jede Situation des Lebens anzuheben und zu verwandeln vermag.

Gefördert vom

Verein zur Förderung spiritueller und sozialer Kulturimpulse
Emmetstrasse 13
5704 Egliswil

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